Herzlich Willkommen

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Herzlich Willkommen auf der Seite des gat - genthiner amateurtheater e.V.! Wir laden Sie ein, sich bei uns etwas umzuschauen: Erfahren Sie etwas über uns und unsere Geschichte oder werfen Sie einen Blick in unsere Galerie .


Offener Brief

Ein Todesstoß für die Kultur in Genthin.

Stellen sie sich vor, in Genthin gäbe es keine Möglichkeiten, sich kulturell zu betätigen und auch keine derartigen Veranstaltungen. Keine Blasmusikkonzerte, keinen Karneval beim CCW und GCC, kein Weihnachtsmärchen von gat, keine Programme zum Valentinstag oder Frauentag, keine Veranstaltungen vom Schützenverein oder auch vom Tanz- und Turnschuppen.

Diese Vorstellung ist kein böser Traum, das ist jetzt die bittere Realität!

Zum 1. September 2019 wurden die bestehenden Nutzungsvereinbarungen gekündigt und die Vereine können das Stadtkulturhaus nicht mehr nutzen. Plötzlich gibt es keine Bühne mehr, keine Räume für Proben und andere kulturelle Betätigungen. Das kulturelle Leben in Genthin ist gelähmt, doch diesen Zustand können und wollen wir nicht akzeptieren.

Im Jahre 2003 hat der Stadtrat einen Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Stadt Genthin und der QSG mbH Genthin zur Betreibung des Stadtkulturhauses und weiterer Objekte beschlossen. Für das Betreiben der Objekte zahlte die Stadt einen jährlichen Festbetragszuschuss. Inhalt des Geschäftsbesorgungsvertrages war es u.a., den Vereinen die Nutzung des Hauses für ihre Vereinstätigkeit zu ermöglichen. Trotz steigender Betriebskosten wurde dieser Zuschuss Jahr für Jahr gekürzt. Die Vereine, die die Räume des Stadtkulturhauses nutzen, zahlen dafür ein Nutzungsentgelt bzw. einen Betriebskostenzuschuss.

Aufgrund der veränderten Eigentumsverhältnisse wurde der Geschäftsbesorgungsvertrag zum Jahresende 2013 gekündigt. Ab 2014 wurde zwischen der Stadt Genthin und der QSG mbH eine jährlich zu erneuernde Fördervereinbarung abgeschlossen, auf deren Grundlage die Stadt Genthin einen Festbetragszuschuss zahlt. In der Fördervereinbarung wird u.a. dargestellt, dass es sich beim Stadtkulturhaus um eine traditionelle Einrichtung der Stadt handelt, die vorrangig für kulturelle Zwecke der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Weiterhin heißt es darin, dass das Haus eine Vielzahl multifunktioneller Aufgaben erfüllt, die für das öffentliche Leben der Stadt Genthin von herausragender Bedeutung sind.

Im November 2018 wurde diese Fördervereinbarung nicht erneuert bzw. für 2019 nicht abgeschlossen. Als Anfang 2019 das Thema erneut auf der Tagesordnung stand, war es bereits zu spät, denn aufgrund des fehlenden Haushaltes der Stadt Genthin dürfen diese Mittel für freiwillige Leistungen nicht gezahlt werden. Doch ohne den Zuschuss der Stadt lässt sich das Stadtkulturhaus nicht betreiben. Somit verliert das kulturelle Leben in Genthin seine Basis.

Stirbt die Kultur - stirbt die Stadt.


Wir, die Unterzeichner, fordern die Verantwortlichen auf, diesen untragbaren Zustand zu beenden und dauerhaft eine sichere Grundlage für das kulturelle Leben in unserer Stadt und der Region zu schaffen. Den vielen Willensbekundungen müssen jetzt Taten folgen, denn nur so kann Genthin attraktiver werden.

Wir appellieren an alle, die sich mit der Kultur und den Vereinen in Genthin verbunden fühlen, sich gemeinsam mit uns für den Erhalt der lebenswerten Seite unserer Stadt und Region einzusetzen.

Genthin, 22.08.2019

Jürgen Wagner           genthiner amateurtheater e.V.
Fritz Mund                  Carnevalclub Waschmittelwerk e.V. (CCW)
Sebastian Strebe         Genthiner Carneval Club e.V. (GCC)
Gunnar Köppen          Genthiner Blasorchester e.V.
Marion Martin              Genthiner Schützenverein e.V.
Adelheid Fricke            Tanz- und Turnschuppen

Dreimal Lemke

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Im diesjährigen Märchen, wie auch schon im Vorjahr, spielten Kathlen, Elisa und Felix Lemke mit. Wer mehr über das Familienhobby der Lemkes erfahren möchte, kann auf der Seite www.alpha-report.de Menüpunkt Reportagen/Menschen die Geschichte „Dreimal Lemke: Eine Familie auf der Märchenbühne“ nachlesen.


Valentinade 2019

(S) Lachzwänge

Es gibt sie allerorts, die Sachzwänge, ganz besonders in der Politik. Damit auch jeder begreift, dass das was ich will gezwungenermaßen auch sein muss, ob du willst oder nicht - also alternativlos, wie uns Glauben gemacht wird.
Ganz anders verhält es sich bei Lachzwängen. Die werden uns weder verordnet, noch von Lobbyisten eingehämmert. In diesem Fall entscheidet darüber einzig und allein das Individium Mensch - also du und ich.
Diese Freiheit nehmen wir uns für unsere Zuschauer, ganz besonders während der Valentinade (Zeit der Würdigung des Schutzpatrons aller Liebenden) - also zum Valentinstag.
Unser Angebot: Liebende, Verliebte und solche, die es werden wollen, verbringen am Valentinstag liebevoll einen heiteren Theaterabend miteinander. Und wenn die Zeit gerade unpassend erscheint, lässt sich das auch gerne rund um den internationalen Frauentag einplanen, nämlich Zeit miteinander und füreinander.



Weihnachtsmärchen 2018/19:
"Sechse kommen durch die ganze Welt"


gat Was tut ein Soldat,der nicht mehr gebraucht wird?
Dieser hier lässt den Mut nicht sinken und tut sich mit dem "Starken" zusammen, der einen ganzen Baumstamm tragen kann. Alsbald treffen sie den "Jäger", der ist auch arbeitslos, kann aber phantastisch schießen. So wird er im Bund der Dritte. Der "Läufer", der bald darauf zu ihnen stößt, kann rennen wie der Wind. Der sechste schließlich, der "Hütchenmann", kann machen, dass es eiskalt wird.
Als sie bald darauf zum Schloss des Königs kommen, fordert die etwas hochnäsige 1. Prinzessin gerade das Volk zu einem Wettrennen heraus, denn sie ist die beste Läuferin des ganzen Landes. Der König verspricht demjenigen, der sein Töchterchen besiegt, dieselbe zur Frau, samt halbem Königreich.
Als der "Läufer" aber das Rennen gewinnt, denkt der König nicht im Geringsten mehr daran, sein Versprechen zu halten. Er lässt im Gegenteil die sechs Gesellen in einen Raum sperren, um sie langsam zu braten. Jetzt zeigt sich, wie die Fähigkeiten des Einzelnen im Zusammenspiel ein Ganzes ergeben. Schließlich muss der König die Freunde mit ihrem verdienten Gewinn ziehen lassen.
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