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Herzlich Willkommen auf der Seite des gat - genthiner amateurtheater e.V.! Wir laden Sie ein, sich bei uns etwas umzuschauen: Erfahren Sie etwas über uns und unsere Geschichte oder werfen Sie einen Blick in unsere Galerie .


Es war einmal … 50 Jahre gat – Weihnachtsmärchen

Es war einmal …- so beginnt fast jedes Märchen und so beginnt auch die Geschichte der gat – Weihnachtsmärchen.
Es war einmal ein Jugendclub in Genthin, dessen Mitglieder wollten mehr als nur Musik hören und tanzen und versuchten sich unter anderem im Theaterspiel. Das machte Spaß, und bald waren ein paar typische Märchenszenen einstudiert und damit Zeit, sich um ein Publikum zu bemühen. Die Zielgruppe war schnell ausgemacht: Märchen und Kinder, das passt zusammen. Und Weihnachtszeit ist nun mal Märchenzeit. Einer mehr oder weniger zufälligen Randbemerkung war es schließlich zu verdanken, dass die Aufführung am Nachmittag des 24. Dezember 1971 stattfand, sozusagen als verkürzte Wartezeit auf den Weihnachtsmann. Pessimisten meinten: An solchem Tag kommt doch keiner ins Theater. Denkste! Der Lindenhof war nicht nur gut besucht, sondern über alle Maßen mit Märchenfreunden jeden Alters vollgestopft. Der abschließend erscheinende Weihnachtsmann hatte redliche Mühe, sich einen Weg durch die eng besetzten Gänge zu bahnen.
Fazit: Nächstes Jahr wieder!
Was keiner der Akteure ahnen konnte. Das war die Geburtsstunde des Genthiner Amateurtheaters, denn seit jeher gab es alljährlich an Heiligabend eine Märchenaufführung, 49 Jahre lang.
Das 50. Jubiläumsmärchen allerdings scheiterte bedauerlicherweise an Corona. „Das haben wir also noch vor uns“, sagen Optimisten unter den Hobby-Theaterleuten, die mithin schon in der dritten Generation die Bühne bevölkern. Insgesamt gab es bisher 227 Mitglieder an der Zahl.
Bald waren es nicht nur Märchen, die den Spielplan bestimmten. Kabarettprogramme, Schauspiele, Lesungen, Straßentheater und anderes kamen hinzu. Insgesamt gab es bisher 924 Aufführungen in 51 Orten zwischen Schöningen und Berlin, Hamburg und Halle/Saale.
Möge das Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ auch künftig eine Aufforderung für das Genthiner Amateurtheater bleiben.

Eckhard Neumann
19.12.2020


Liebe Freunde von gat
Kein Weihnachtsmärchen 2020

Seit 49 Jahren schauen Kinderaugen zur Weihnachtszeit gespannt auf die Bühne und verfolgen mit Interesse die unterschiedlichsten Geschichten, die unsere Märchen erzählen.
Mit viel Einsatzbereitschaft, Spielfreude und detailreichen Bühnenbildern hat es das «gat» verstanden, die kleinen und großen Zuschauer stets in seinen Bann zu ziehen.
Die 50. Spielzeit, die wir mit unserer Versammlung im September eingeläutet haben, sollte ein Höhepunkt für «gat» werden. «Die kleine Hexe, die nicht böse sein konnte» sollte mit ihrem Raketenbesenstiel durch die Lüfte fliegen und die Herzen der kleinen und großen Fans von «gat» erobern.
Bei der Probe am Dienstagabend sind die Hexen noch begeistert mit ihren Besen über die Bühne geflogen. Das klappte schon ganz gut, nur den Text hatte das „hexische Personal“ noch nicht 100%ig drauf.
Parallel dazu liefen im Studio in der Lindenstraße die Proben zum Programm
„Typisch: Männer und Frauen“, das im November in Kade aufgeführt werden sollte.
Doch nun hat uns die Realität eingeholt.
Die am 28.10.2020 beschlossenen neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lassen uns keinen Spielraum. Daher hat der Vorstand des genthiner amateurtheaters beschlossen, alle Proben mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die Premiere der „kleinen Hexe …“ und weitere Vorstellungen in Genthin und Umgebung wird es 2020 nicht geben. Auch der Auftritt des «gat» in Kade kann unter den gegebenen Bedingungen nicht stattfinden.
Die Enttäuschung ist sicher auf beiden Seiten groß, aber wir werden trotzdem nicht aufgeben. Wir werden die Pause nutzen, um neue Ideen zu sammeln.
Das nächste Märchen kommt bestimmt und das ist dann immer noch das 50ste.

Dreimal Lemke

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Im diesjährigen Märchen, wie auch schon im Vorjahr, spielten Kathlen, Elisa und Felix Lemke mit. Wer mehr über das Familienhobby der Lemkes erfahren möchte, kann auf der Seite www.alpha-report.de Menüpunkt Reportagen/Menschen die Geschichte „Dreimal Lemke: Eine Familie auf der Märchenbühne“ nachlesen.